Kommunikation über Wirkung der naturschutz­fachlichen Projekte und Maßnahmen

Die Heinz Sielmann Stiftung pflegt eine transparente Berichterstattung über die Verwendung ihrer Spenden (siehe Spendenverwendung) . Ein wichtiger Aspekt des richtigen Einsatzes der Spenden ist das Messen der Wirkung unserer naturschutzfachlichen Maßnahmen und die Kommunikation darüber an unsere Spender. Über den monatlichen Sielmann Report, den Geschäftsbericht, unsere Newsletter und Website informieren wir unsere Spender über die aktuelle Wirkung unserer Projekte. Zusätzlich machen wir ihnen das Angebot, an Spenderreisen und -führungen teilzunehmen, so dass sie sich bundesweit direkt vor Ort über die Projekte und von der Wirkung ihrer Spenden überzeugen können.

Mit Hilfe unseres Fundraising-Dienstleisters messen wir den Erfolg unserer Spendenmailings. Detaillierte Auswertungen pro Mailing und verbundenem Projekt geben uns Auskunft darüber, welche Projekte sich besonders gut für die Gewinnung von Spendern und Spendengeldern eignen.

Die Ergebnisse der Evaluationen werden in Berichten an den Vorstand und Stiftungsrat kommuniziert und zweimal jährlich in Workshops mit den Projekt- und Bereichsleitern zweimal Jährlich diskutiert. Auf Grundlage der Evaluationen wurden beispielsweise unsere Reaktionszeiten und Dankesschreiben optimiert, sowie unserer Kontaktstrategie, um eine maximale Erreichbarkeit und eine ausgewogene Werbedosis zu gewährleisten.

Kommunikation mit Stakeholdern im Rahmen der Projekte

Bei der Planung von neuen und der Weiterentwicklung von aktuellen Projekten beziehen wir eine Vielzahl von Organisationen und Personen mit ein. Dies können z.B. politische Instanzen, Gebietskörperschaften, Landesministerien, regionale Behörden, naturschutzfachliche Organisationen und Anwohner sein. All diese Stakeholder werden über Telefon, per E-Mail, in persönlichen Gesprächen oder bei Vor-Ort-Terminen über die Projekte informiert und eingebunden. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit regionalen Behörden, Ämtern und Unternehmen.

In unseren Bergbaufolgelandschaften führen wir als Dienstleister im Auftrag von Unternehmen entgeltlich Kartierungs- und Monitoringmaßnahmen durch. Beispiele dafür finden sich in der Bergbaufolge Niederlausitz im Auftrag der LMBV Brandenburg und in der Bergbaufolge in Sachsen im Auftrag des Bergbauunternehmens MIBRAG. Unsere Projekt- und Bereichsleiter informieren die an Projekten beteiligten Stakeholder fortlaufend über die Monitoring-Ergebnisse. In allen Projekten, an denen mehrere Parteien beteiligt sind, finden regelmäßig Treffen statt oder werden Berichte über die Monitoring-Ergebnisse versendet.

Im Jahr 2017 starteten wir eine zunächst dreijährige Kooperation mit der LIDL Stiftung. Diese Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, in gemeinsamen Projekten Maßnahmen zum Schutz der Natur umzusetzen. Unter anderem soll sie zur Realisierung eines neuen regionalen Sielmann Biotopverbunds in Nordost-Bayern beitragen. Dabei wird die bereits existierende erfolgreiche LIDL-Marke „Ein gutes Stück Bayern“ eine wichtige Rolle einnehmen. Durch die Zusammenarbeit möchten wir die Chance nutzen, Naturschutzbelange über das klassische „Bio-Segment“ hinaus in breitere gesellschaftliche Kreise zu tragen. Zudem entwickelten wir im Berichtszeitraum das Konzept für eine naturnahe Gestaltung der LIDL-Logistikzentren und starteten eine mehrjährig angelegte Marketingkampagne auf Cerealienverpackungen, die sich an Endkonsumenten richtet.